Ein paar Informationen zur EU und zur Geopolitik der USA

28. Mai 2015 Keine Kommentare

Diesmal geht es um zwei Videobeiträge, zu denen ich kurz meinen Senf geben werde, einerseits um die komplottistische Dokumentation „Das Vierte Reich – Die Vereinigten Staaten von Europa (2015)” und um einen Diskussionsbeitrag von George Friedman, CEO und Gründer von STRATFOR, „Europe: Destined for Conflict?” der vor einiger Zeit durch die Blogosphäre geisterte. Mehr…

Zu den Themen unseres gestrigen Treffens

27. Mai 2015 Keine Kommentare

An dieser Stelle mal wieder ein paar Links zu den diversen Themen unseres gestrigen Gesprächskreistreffens.
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Der große Bluff

26. Mai 2015 Keine Kommentare

Der Bluff ist ein Verhalten beim Kartenspiel mit dem Zweck, die Gegner zum eigenen Vorteil in die Irre zu führen. Ausgehend vom Kartenspiel fand der Begriff Bluff Eingang in die Alltagssprache und beschreibt allgemein eine Form der Täuschung, die demselben Schema folgt.

Wikipedia.

Der Hintergrund

In den letzten Jahren sind die durch Staus verursachten Verkehrsbehinderungen auf Deutschlands Autobahnen zu einem Dauerzustand geworden. Überlastungen aufgrund der Überschreitung der Kapazitätsgrenzen sowie der Flickenteppich von Baustellen bringen den Verkehrsfluss immer häufiger zum Stillstand. Wegen der Staus entstehen der Wirtschaft jedes Jahr 2,1 Milliarden Euro an indirekten Kosten. Und so werden die Forderungen an die Gesellschaft nach Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur, die den wirtschaftlichen Erfordernissen gerecht wird, immer lauter.

Aber: Der notwendige Straßenbau (Instandhaltung + Ausbau) ist aus den öffentlichen Haushalten schon lange nicht mehr finanzierbar und zwar aus mindestens drei Gründen: Mehr…

Handreichung zur Identifikation und Behandlung flüchtlingsfähiger Wasserfahrzeuge.

23. Mai 2015 Keine Kommentare

Du sitzt in einem Flugzeug oder stehst auf der Brücke eines Schiffes auf dem Mittelmeer oder hockst am Drohnen-Steuerpult in Ramstein und sollst uns vor Menschen schützen, die zu uns kommen wollen. Dazu sollst du Wasserfahrzeuge zerstören, die von »Menschenschmugglern« benutzt werden (könnten). Du fragst dich: »Wie erkenne ich sie?« und »Wie behandele ich sie?«

Fall 1. Ein anscheinend leeres Boot/Schiff auf dem offenen Meer. Bombardiere es sofort, bevor Passagiere, die sich möglicherweise unter Deck aufhalten, sich zeigen. Dann kannst du später überzeugend anführen, du hättest geglaubt, das Wasserfahrzeug sei leer gewesen. So handelst du formal im Einklang mit der veröffentlichten Politik der Europäer, zuerst vorhandene Passagiere zu retten und dann das Wasserfahrzeug zu zerstören.

Fall 2. Dieser Fall wird akut, wenn der Plan der Europäer realisiert wird, flüchtlingsfähige Wasserfahrzeuge an Land zu zerstören, und versorgt das europäische Vernichtungspersonal mit lebenslanger Beschäftigung: Die Zahl solcher Wasserfahrzeuge dürfte allein auf dem Küstenabschnitt von Libyen bis Ägypten in die Hunderttausende gehen. Mehr…

Impliziert der Kapitalismus das Patriarchat?

22. Mai 2015 Keine Kommentare

Es gibt die theoretische Vorstellung, dass der Kapitalismus strukturell patriarchal sei, weil die Produktionsweise selbst die traditionelle Familienstruktur begünstige. Der Mann geht also lohnarbeiten und die Frau kümmert sich um die Familie, was bis vor nicht allzu langer Zeit für die großen Industrienationen empirisch und mentalitätsmäßig gesehen zutraf. Nun berichtet Exner, dass die Entwicklung in Barbados eine andere Richtung genommen hätte und die Verteilung der Arbeit zwischen Männern und Frauen ziemlich gleichmäßig verteilt gewesen sei. (Die zitierte Studie ist aus den 1970ern, wie das heute in Barbados aussieht, steht dort nicht.) Barbados war allerdings kein kommunistisches Land sondern ein kapitalistisches. Somit kann die eben angedeutete theoretische Idee, wonach der Kapitalismus das Patriarchat voraussetzt, in dieser Ausschließlichkeit nicht aufrechterhalten werden. Mehr…

Was uns mit CETA, TTIP und TiSA blühen kann

19. Mai 2015 Keine Kommentare

Die Maut für die Brücke vom US-amerikanischen Detroit über den Detroit River in die kanadische Stadt Windsor bringt dem Eigentümer, dem US-amerikanischen Milliardär Manuel »Matty« Moroun, satte Gewinne. Nun ist aber die Brücke mit dem dichten Verkehr ständig überlastet, weshalb Canada zur Entlastung eine zweite Brücke bauen will. Aber das passt »Matty« gar nicht. Und so verklagt er den Staat Canada auf 3,5 Milliarden Dollar Schadenersatz – auf der Basis des Freihandelsabkommens NAFTA. Das Urteil des Geheimgerichts steht noch aus.

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Die Besonderheit des US-amerikanischen Verschuldungsregimes

15. Mai 2015 Keine Kommentare

Ernte23 schreibt im dritten Abschnitt seines Artikels Zu Robert Reichs Rück- und Ausblick auf die Arbeitsgesellschaft:

»Nachdem ein gewisser Wohlstand während des Golden Age of Capitalism in den Industriestaaten auch die unteren Schichten erreicht hatte, schlief die US-amerikanische Arbeiterbewegung gewissermaßen vor dem Fernseher ein und bekam folglich gar nicht mit, dass das einmal erkämpfte Wohlstandsniveau ab den 1970ern nur noch durch Verschuldung aufrecht erhalten werden konnte.«

Und er stellt dann die Frage: »Hätte eine ausreichende Zahl Elitenmitglieder tatsächlich ein vitales Interesse daran, mit massiven Medienkampagnen die Leute darüber aufzuklären, was passiert ist?«

Nein, mit Sicherheit nicht. Aber wir vom Nachdenken in Düsseldorf haben dieses Interesse. Zur »Aufklärung der Leute« können wir allerdings keine »massiven Medienkampagnen« aufbieten, sondern nur zwei bescheidene Schaubilder.

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Zu Robert Reichs Rück- und Ausblick auf die Arbeitsgesellschaft

14. Mai 2015 Keine Kommentare

Robert Reich vergleicht seine Prognosen von 1990 mit der heutigen Situation und stellt fest, dass er einerseits nicht allzu schlecht den heutigen Arbeitsmarkt in den USA einschätzte, aber andererseits von der Geschwindigkeit der technischen Entwicklungen überrascht wurde, die sich inzwischen abzeichnen. Nun stehen Maschinen bzw. Rechner in Aussicht, die sogar einen Großteil der wissensbasierten Jobs bedrohen könnten. Seine Antwort darauf besteht in einem Paradox, das die Nachdenkseitenleute womöglich dazu veranlasste, seinen Artikel zu verlinken, möchte er doch den Kapitalismus quasi vor sich selbst retten. Mehr…

Es wird wieder Deutsch gesprochen

Volksgenossen!

Er ist wieder da – wie Phönix aus der Asche. Die Vorsehung hat uns nicht vergessen.

Stürmer-Emblem kurz

Wir haben den Krieg nicht verloren. Es wird wieder Deutsch gesprochen. Überzeugt euch selbst. (Abschnitt (b) einschl. Anmerkung)

Jetzt stimmen Form und Inhalt endlich wieder überein. Es fügt sich wieder zusammen, was zusammengehört, und die jetzt noch lachen, werden bald auch nicht mehr lachen.

Der Endsieg ist unser.
Sieg Heil!

Europa im Visier der Supermacht USA

Angeregt vom gestrigen Pleisweiler Gespräch der NachDenkSeiten mit dem Thema »Europa im Visier der Supermacht USA« mit Dr. Werner Rügemer habe ich dieses Schaubild erstellt.

MilVerherrschUSA

Erläuterung

Das Schaubild zeigt auf der linken Seite, wie die USA ihre globale Vorherrschaft militärisch absichern. Wichtigstes Ziel dabei ist die Sicherung der Leitwährungsfunktion des Dollars. Denn ohne diese wären die Vereinigten Staaten sofort bankrott. Wie das?

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