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Rechter Terror

22. Mai 2013 Keine Kommentare

Manchmal tut es gut und ist zugleich niederschmetternd, wenn aktuelle Ereignisse in der Vergangenheit angestellte Vermutungen bestätigen.

Die Kernthese des Artikels Krisenmanagement vom 8. November 2012 in diesem Blog, die anschließend von den Kommentatoren weiter«gesponnen« wurde, nämlich, dass es sich bei den Skandalen um die Ermittlungen zum Nationalsozialistischen Untergrund nicht um Pannen und Versehen handelt, ist in der gestrigen Ausgabe von Report Mainz bestätigt worden.

Sicherheitsapparate und Politik wussten seit April 2000, also vier Monate vor dem ersten Mord, dass es sich beim NSU um eine Terrorgruppe handelt, deren Vereinszweck es ist, schwerste Straftaten mit zunehmender Intensität zu begehen. Auch über wesentliche Unterstützer der Terrorgruppe war die Politik von den Sicherheitsapparaten in Kenntnis gesetzt.

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Helden

25. April 2013 6 Kommentare

Ein Held ist eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog. Heldentaten, treiben. […] Seine heldischen (auch heldenhaften oder heroischen) Fähigkeiten können von körperlicher Art (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer etc.) oder auch geistiger Natur sein (Mut, Aufopferungsbereitschaft, Einsatzbereitschaft für Ideale oder Mitmenschen). Helden stehen meist in einem Gegensatz zum Schurken oder Feigling (Neiding).

Wikipedia

Darf eine Jobcenter-Mitarbeiterin ein Gewissen haben?

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Wirtschaftskrieg vs. Demokratie

11. April 2013 4 Kommentare

Getreu der „Standort“-Ideologie und dem Mantra der „internationalen Wettbewerbsfähigkeit“ gibt es Arbeitsplätze nur durch den Export – also dem Niederkonkurrieren der anderen Volkswirtschaften.

Wolfgang Lieb über das wirtschaftspolitische Credo von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder

 

Deutschland betreibt das Niederkonkurrieren seiner politischen und wirtschaftlichen Konkurrenten innerhalb und außerhalb Europas mit dem Ziel, zur regionalen Hegemonialmacht aufzusteigen. Welche Anhaltspunkte dafür sprechen und welche Rolle sowohl wirtschaftliche Destabilisierung als auch Demokratieabbau dabei spielen, sollen die folgenden Hinweise zeigen.

Um sein Ziel zu erreichen, führt Deutschland einen Wirtschaftskrieg gegen seine Konkurrenten. Dabei handelt es sich nicht um einen Wirtschaftskrieg, wie ihn der frühere Bundespräsident Horst Köhler meinte, als er davon sprach, dass Deutschland seine wirtschaftlichen Interessen mit Waffengewalt absichere. Der Krieg, von dem hier die Rede sein soll, ist eine Aggression mit wirtschaftlichen Waffen, z.B. mit Lohn- und Sozialdumping, Deregulierungs- und Steuersenkungswettlauf.

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Die Asozialen sind unser Unglück

25. März 2013 8 Kommentare

Ist es nicht ermutigend, wie althergebrachtes deutsches Brauchtum von unserer wieder positiv gestimmten Jugend aufgenommen wird? Dieser Tage wurden wir einmal mehr Zeugen der gelungenen Festigung der deutschen Volksgemeinschaft durch unsere jungen deutschen HoffnungsträgerInnen. In bestem deutschen Traditionsbewusstsein orientieren sie sich bei der Abwehr der Bedrohung unseres Volkskörpers durch Volksschädlinge am völkischen Erfindungsreichtum ihrer Groß- und Urgroßeltern.

Anlass war die diesjährige Zulassung der gymnasialen Abgangsklassen zu den Abiturprüfungen. »Traditionell stellen die Abiturienten in den Tagen zuvor die Schule auf den Kopf und feiern« (RP-Online Mönchengladbach vom 22.03.2013) das Ende ihres Schullebens – ein Anlass zu Freude und Ausgelassenheit.

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Das Versuchskaninchen

22. März 2013 2 Kommentare

Eigentlich könnte der rechtschaffene Zeitgenosse sich zufrieden zurücklehnen und denken: Endlich! Endlich werden zur Lösung der Finanzkrise die Privatvermögen herangezogen, denn die sind es ja, die bisher am meisten von der Finanzkrise profitiert haben. Und schließlich sind die Schulden des einen das Vermögen des anderen. Aber so schlicht kann das, was in und um Zypern geschehen ist, nicht interpretiert werden.

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Der gute Großvater

16. März 2013 Keine Kommentare

Papa, was hat denn Großvater gemacht? Was hat er gemacht, als damals die Agenda 2010 durchgesetzt wurde? Wie hat er zum Widerstand gegen die Ausplünderung großer Teile der Gesellschaft durch die Konzerne beigetragen. Ist er in den Untergrund gegangen?

Er hat sich doch sicherlich gewehrt, als er merkte, wie nach und nach der Sozialstaat beseitigt wurde. Erst recht, als das Berliner Regime öffentlich ankündigte, die Demokratie abschaffen und durch eine europäische »Governance« ersetzen zu wollen; als ihm bewusst wurde, dass das Demokratische an den Bundestagswahlen nur noch in der Entscheidung des Bürgers bestand, von welchen Abgeordneten er sich die Willkür des Großkapitals aufzwingen lassen wollte.

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Fracking

2. März 2013 Keine Kommentare

Und hier die Videos zum vorangegangenen Beitrag “Der Krieg der Reichen gegen die Schwachen (2)”:

Problem Fracking

Problem Fracking (2)

Dirk Müller über Fracking

Mahlzeit.

Der Krieg gegen die Schwachen (2)

28. Februar 2013 Keine Kommentare

There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.
(Es herrscht Klassenkrieg, ja, aber es ist meine Klasse, die reiche Klasse, die ihn führt, und wir sind dabei zu gewinnen.)

Warren Buffett, US-amerikanischer Großinvestor, drittreichster Mensch der Welt, am 26.11.2006 in der New York Times

Der Krieg der Reichen gegen die Schwachen hat viele Fronten, sowohl einige Hauptkampflinien als auch viele kleine Nebenkriegsschauplätze. Eigentlich sollte in dieser Reihe ein Schlaglicht auf die weniger beachteten Gefechte hinter den Fronten geworfen werden. Aktuelle Entwicklungen aber geben Anlass, die Aufmerksamkeit auf eine sich eröffnende neue Hauptkampflinie zu lenken – eine Front, welche ein größeres Bedrohungspotenzial für die Bevölkerung zu entwickeln scheint, als die bisherigen.

Der Energie-Feldzug

Die an der Energiefront eingesetzten Waffen stellen für uns eine viel beängstigendere Bedrohung dar als Privatisierungen, Staatshaushaltsplünderungen, Niedriglohn, Prekariat oder Zerschlagung der Gewerkschaften. Zwei von ihnen sind besonders heimtückisch, weil sie über ihre unmittelbare energiepolitischen Effekte hinaus einen weiteren, heimlichen, mit Langzeitwirkung haben: Mit ihrem Einsatz zielt der Feind auf die Verstrahlung und Vergiftung unseres Wassers und mithin auf die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

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Qualität hat ihren Preis

18. Februar 2013 Keine Kommentare

Der Fahrer will den nagelneuen PKW in die Kurve hineinlenken. Doch, so sehr sich der Fahrer auch abmüht, der Wagen fährt geradeaus. Nach seiner Genesung beschwert sich der Verunglückte bei seinem Automobilhändler. Aber der zuckt nur die Schultern und meint, wenn der Kunde eine einwandfreie Lenkung wolle, dann müsse er eben mehr Geld anlegen und einen teureren Wagen kaufen. Qualität habe schließlich ihren Preis. Welches Unternehmen die Lenkung produziert habe? Das werde er dem Kunden nicht sagen, das wäre ja noch schöner, das wäre Geschäftsschädigung.

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Der Krieg gegen die Schwachen (1)

11. Februar 2013 Keine Kommentare

There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.
(Es herrscht Klassenkrieg, ja, aber es ist meine Klasse, die reiche Klasse, die ihn führt, und wir sind dabei zu gewinnen.)

Warren Buffett, US-amerikanischer Großinvestor, drittreichster Mensch der Welt, hinter Carlos Slim Helú und Bill Gates (Wikipedia) am 26.11.2006 in der New York Times

Der Krieg der Reichen gegen die Schwachen hat viele Fronten, sowohl einige Hauptkampflinien als auch viele kleine Nebenkriegsschauplätze. Die Operationen an der Hauptkampflinie sind in unser aller Bewusstsein; hier nur einige Beispiele: Privatisierungen, Plünderung von Staatshaushalten mit der Wunderwaffe Ratingagenturen, Ausbeutung großer Bevölkerungsgruppen mittels Niedriglohnsektor und Prekariat, Zerschlagung der Gewerkschaften usw.

Dieser Beitrag soll dagegen ein Schlaglicht auf eines der weniger beachteten Gefechte hinter den Fronten werfen.

Das Beispiel Versicherungen

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