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Archiv für die Kategorie ‘Region Düsseldorf’

Eine Zivilklausel für die Heine-Uni: Was hätte der Namenspatron wohl gesagt?

Die Asozialen sind unser Unglück

25. März 2013 8 Kommentare

Ist es nicht ermutigend, wie althergebrachtes deutsches Brauchtum von unserer wieder positiv gestimmten Jugend aufgenommen wird? Dieser Tage wurden wir einmal mehr Zeugen der gelungenen Festigung der deutschen Volksgemeinschaft durch unsere jungen deutschen HoffnungsträgerInnen. In bestem deutschen Traditionsbewusstsein orientieren sie sich bei der Abwehr der Bedrohung unseres Volkskörpers durch Volksschädlinge am völkischen Erfindungsreichtum ihrer Groß- und Urgroßeltern.

Anlass war die diesjährige Zulassung der gymnasialen Abgangsklassen zu den Abiturprüfungen. »Traditionell stellen die Abiturienten in den Tagen zuvor die Schule auf den Kopf und feiern« (RP-Online Mönchengladbach vom 22.03.2013) das Ende ihres Schullebens – ein Anlass zu Freude und Ausgelassenheit.

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Demo: Reclaim The Game!

26. August 2012 Keine Kommentare
31. August 2012
18:00

 

 

 

Mehr Infos bei Block 42

http://www.ultras-fortuna.de/wp-content/uploads/2012/08/280123_498596880167642_502433109_o-721x1024.jpg

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Forschung für den Unfrieden: Rüstungsforschung in Deutschland?

Der zweite Vortrag der Ringvorlesung „Zivilklausel Jetzt! “ für die Heinrich-Heine-Universität fand am 29. Mai 2012 statt. Der Referent war Dr. Jürgen Altmann, Experimentelle Physik III, von der Technischen Universität Dortmund.

Seine Forschungsarbeit zielt auf die experimentelle Entwicklung Frieden erhaltender Technik (Physik und Abrüstung), wie z. B. Sensoren zur Überwachung des Einhalts waffenfreier Zonen entlang von UN-Demarkationslinien oder das Aufspüren von Landminen. Bei der Formulierung von Zivilklauseln, so Altmann, sei deshalb darauf zu achten, dass sie derartige Experimente nicht untersagen. Die nachfolgende Wiedergabe seines Vortrags basiert auf Textvorlagen, die er Julia Bieber und Ernst Gleichmann zur redaktionellen Bearbeitung überließ. Mehr…

Die Süddeutsche: Werberin für die Interessen von NATO und Düsseldorfer Konzernen

Man stelle sich vor, man gehöre zu den Herausgebern der SZ und besitze ersprießliche Kontakte zur Rüstungsindustrie und dem Militär. Geschäftsverbindungen gilt es zu pflegen, heißt es, wie geht man da vor? Eine Möglichkeit wäre, nochmals die altbewährten Haudraufs Klaus Naumann, Ex-Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, Harald Kujat, Ex-Generalinspekteur der Bundeswehr, Egon Ramms, General a. D., oder Josef Fischer, Ex-Außenminister, auszuleihen. Diese zuverlässigen SZ-Zuarbeiter könnten nochmals sog. Außenansichten zu ihren Lieblingsthemen abliefern, als da sind die unerlässliche Fortführung des Afghanistan-Krieges, das bedrohliche Waffendefizit der Bundeswehr und die Regierungsschelte wegen Nichtteilnahme am NATO-Bombardement Libyens. Doch sind dies z. Zt. keine heißen Themen, auflagenmäßig unergiebig. Mehr…

WARUM BRAUCHEN WIR ZIVILKLAUSELN AN DEN HOCHSCHULEN?

So fragte Peter Förster, Doktorand im Fach Iberoamerikanische Geschichte, vom Arbeitskreis Zivilklausel der Universität Köln in seinem Vortrag, den er am 15. Mai 12 auf Einladung der Initiative „Zivilklausel für die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“ hielt. Er nahm darin eine  – argumentative – Entwaffnung der Zivilklausel-Gegner in Angriff. Der von Verteidigungsminister und Rüstungsindustrie bezweckten tiefen Durchdringung der Zivilgesellschaft mit pro-militärischem Denken und Tun stellte er die humane Alternative des „Lernens für den Frieden“ entgegen. Die nachfolgende Zusammenfassung seines Vortrags basiert auf den Textvorlagen, die er Julia Bieber, Studentin der Sozialwissenschaften, und Ernst Gleichmann, Professor für Immunologie i. R., zur Verfügung gestellt hat.

 

 

A. FÖRSTERS VORTRAG Mehr…

Nach der NRW-Wahl – wo liegt die Zukunft der LINKEN?

23. Mai 2012 Keine Kommentare
30. Mai 2012
19:30

 

 

 

Vortrag und Diskussion mit Horst Kahrs, Institut für Gesellschaftsanalyse der RLS
Stadtteilzentrum Bilk, Bilker Arkaden, Bachstr. 145, 40217 Düsseldorf
In Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf

Bei der Landtagswahl 2012 in NRW hat die LINKE den Wiedereinzug in den Landtag nicht geschafft. Welche Botschaften hinterlassen die früheren Wählerinnen und Wähler der LINKEN? Gibt es Beispiele, wie die allgemein rückläufige Wahlbeteiligung positiv beeinflusst werden kann? Welche Wählergruppen erreicht die LINKE und welche nicht?

http://www.nrw.rosalux.de/event/46192/nach-der-nrw-wahl-wo-liegt-die-zukunft-der-linken.html

Initiative „Zivilklausel für die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“

Eine Zivilklausel ist die Selbstverpflichtung von wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten, ausschließlich für friedliche Zwecke zu forschen (Wikipedia).

 

Das Zitat in der Überschrift war der Titel des ersten Vernetzungstreffens, das am23.4.2012 in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfand. Ziel des Treffens war die Gründung einer Initiative, die sich für die Verankerung einer Zivilklausel in der HHU einsetzt. Die Einladung zu dem Treffen war an alle Universitäts-Angehörigen, Studierende, Dozierende, und andere MitarbeiterInnen, ergangen.

 

Die Einladenden sind Prof. Hartwig Hummel (Professor für Politikwissenschaft), Julia Bieber (Studentin der Sozialwissenschaften), Tobias Schmidtke (Mitglied des Fachschaftsrats Sozialwissenschaften), Martin Schröder (Mitglied im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät) und Paul Stender (Mitglied des Studentenparlaments, Student der Medizinischen Physik). Mehr…

Veranstaltung zum 50.Geburtstag des Tausendfüßlers

4. Mai 2012 Keine Kommentare
5. Mai 2012
17:00

 

 

 

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Jan-Wellem-Hochstraße (wie die Straße im internationalem Fach-Jargon heisst) lädt die Initiative LOTT STONN zusammen mit dem BDA Düsseldorf am Samstag, den 5.5. um 5 Uhr nachmittags unter dem TF an der Gabelung zwischen Schadowstraße und Johanneskirche zu einem Info-Programm mit Begleitmusik der Band “Fischköpfe”.

Denn man ist nach wie vor mit dem Abbruch dieses eleganten und effizienten technischen Denkmals nicht einverstanden. Viele dringende Aufgaben von kultureller und sozialer Bedeutung werden in Düsseldorf nicht angepackt, nur um die geplante Tunnel-Orgie zu vollenden. Die Verwaltung der Landeshauptstadt ist nicht fähig, Landesgesetze korrekt anzuwenden. Zeitverluste werden den Mahnern angelastet und nach der Methode “Haltet den Dieb” schreien die Diebe selbst am lautesten.

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Die Aufklärung, Berliner Leerstellen und wir

Mehrfach wurde hier Kritik an der militärfreundlichen, friedensskeptischen Haltung der SZ geübt (Süddeutsche Zeitung bei der Re-Militarisierung…; Die beflissene Süddeutsche…). Gelegentlich ließ sie ihre pro-militärische Tendenz selbst ins Feuilleton ausstrahlen, wobei schludrige Germanistik-Professoren ihr zur Hand gingen (Der Kriegsveredler Ernst Jünger…).

 

Hier nun ein Gegenstück: Lob der SZ dafür, dass sie ihre Feuilleton-Spalten einem originellen, prägnant formulierenden Literaturhistoriker geöffnet hat; Conrad Wiedemann, Emeritus für Neuere deutsche Literaturgeschichte, verfasste den Artikel

„Die Leerstelle. Plädoyer für ein Lessing-Mendelssohn-Denkmal in Berlin“. Mehr…