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	<title>Kommentare für Nachdenken in Düsseldorf</title>
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	<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de</link>
	<description>Blog des Düsseldorfer Gesprächskreises der Nachdenkseiten</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 09:30:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Vorbereitungstreffen für BLOCKUPY von Düssi</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3787&#038;cpage=1#comment-1242</link>
		<dc:creator>Düssi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2013 09:30:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich denke mal dass es einfach darum geht, möglichst viele Leute zu mobilisieren und den Repressionen gegen Blockupy etwas entgegenzusetzen, zu verhindern, dass die Leute sich vom Demonstrieren abhalten lassen. Hast du ja vielleicht letztes Jahr mitbekommen, was da abgegangen ist. Auch dieses Jahr wieder wird alles versucht, um die Leute von den Aktionen und der Demo abzuhalten:
http://www.grundrechtekomitee.de/node/578
In der Situation kann ich schon verstehen, wenn die Veranstalter alle Register ziehen, um möglichst viele Leute nach Frankfurt zu bekommen. Den Vorwurf der Selbstbespassung kann man letztlich ja jeder Aktion machen. Aber wenn man dann wegen solcher Zweifel immer fernbleibt passiert ja auch nix. Peinliche Gestalten gibts auch auf jeder Demo, da muss man tolerant sein :-)

p.s. Das sind ja auch nur Namen. Der &quot;Städtetrip&quot; z.B. ist einfach Hinfahrt, Demo, Abfahrt, wie immer.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke mal dass es einfach darum geht, möglichst viele Leute zu mobilisieren und den Repressionen gegen Blockupy etwas entgegenzusetzen, zu verhindern, dass die Leute sich vom Demonstrieren abhalten lassen. Hast du ja vielleicht letztes Jahr mitbekommen, was da abgegangen ist. Auch dieses Jahr wieder wird alles versucht, um die Leute von den Aktionen und der Demo abzuhalten:<br />
<a href="http://www.grundrechtekomitee.de/node/578" rel="nofollow">http://www.grundrechtekomitee.de/node/578</a><br />
In der Situation kann ich schon verstehen, wenn die Veranstalter alle Register ziehen, um möglichst viele Leute nach Frankfurt zu bekommen. Den Vorwurf der Selbstbespassung kann man letztlich ja jeder Aktion machen. Aber wenn man dann wegen solcher Zweifel immer fernbleibt passiert ja auch nix. Peinliche Gestalten gibts auch auf jeder Demo, da muss man tolerant sein <img src='http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>p.s. Das sind ja auch nur Namen. Der &#8220;Städtetrip&#8221; z.B. ist einfach Hinfahrt, Demo, Abfahrt, wie immer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Vorbereitungstreffen für BLOCKUPY von Jacobus Vox</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3787&#038;cpage=1#comment-1238</link>
		<dc:creator>Jacobus Vox</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2013 18:52:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Also ich weiß nicht, ich bin ja grundsätzlich solidarisch mit dem Grundanliegen, aber manchmal muss ich auch den Kopf schütteln: Da wird also ein „Blockupy rundum-Wohlfühl-Paket“ oder „Blockupy Städtetrip spezial“ angeboten? Wenn es nicht so bitter ernst wäre, könnte man lachen: Es geht doch hier nicht um Folklore oder um Spaßreisen! Oder gibt es auch schon eine  &quot;Demonstrationsindustrie&quot; mit allem Kitsch, Kommerz und Devotionalien wie beim Fußball oder dem Papst? Gegen so etwas bin ich auch dann allergisch, wenn es mal zur Abwechslung von links kommt. So ging es mir zum Teil auch bei der großen UmFairteilungs-Demo im Frühjahr in Köln. Da trat z.B. ein Typ mit sog. &quot;Blockupy-Singers&quot; (sic!) auf, der krampfhaft versuchte, den Leuten Demonstrationslust einzuträllern und dabei völlig neben der Stimmung lag: keine Spur von heiligem Zorn- oder Aufbruchs-Geist, eher peinlich. Etwas anders wurde das dann erst, als z.B. H.G.Butzko und Wilfried Schmickler auftraten. Die hatten nämlich eine aktuelle Botschaft! Ich wünsche euch, dass die jetzt anstehende Aktion authentischer wird und keine bloße Selbstbespaßung...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich weiß nicht, ich bin ja grundsätzlich solidarisch mit dem Grundanliegen, aber manchmal muss ich auch den Kopf schütteln: Da wird also ein „Blockupy rundum-Wohlfühl-Paket“ oder „Blockupy Städtetrip spezial“ angeboten? Wenn es nicht so bitter ernst wäre, könnte man lachen: Es geht doch hier nicht um Folklore oder um Spaßreisen! Oder gibt es auch schon eine  &#8220;Demonstrationsindustrie&#8221; mit allem Kitsch, Kommerz und Devotionalien wie beim Fußball oder dem Papst? Gegen so etwas bin ich auch dann allergisch, wenn es mal zur Abwechslung von links kommt. So ging es mir zum Teil auch bei der großen UmFairteilungs-Demo im Frühjahr in Köln. Da trat z.B. ein Typ mit sog. &#8220;Blockupy-Singers&#8221; (sic!) auf, der krampfhaft versuchte, den Leuten Demonstrationslust einzuträllern und dabei völlig neben der Stimmung lag: keine Spur von heiligem Zorn- oder Aufbruchs-Geist, eher peinlich. Etwas anders wurde das dann erst, als z.B. H.G.Butzko und Wilfried Schmickler auftraten. Die hatten nämlich eine aktuelle Botschaft! Ich wünsche euch, dass die jetzt anstehende Aktion authentischer wird und keine bloße Selbstbespaßung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der skeptische Zeitgenosse von aloysius</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3158&#038;cpage=1#comment-1225</link>
		<dc:creator>aloysius</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 18:52:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dazu passt diese Passage aus den NachDenkSeiten:

[...] Angela Merkels Strategie ist das, was Naomi Klein in ihrem gleichnamigen Buch als „Schock-Strategie“ bezeichnet hat – das Ausnutzen einer Katastrophe, um Reformen durchzudrücken, die weder vom Volk noch von den Volksvertretern so gewollt sind. In Davos spricht sie diesbezüglich ausnahmsweise sogar einmal Klartext:

    “Auf der anderen Seite ist die politische Erfahrung, dass für politische Strukturreformen oft Druck gebraucht wird. Zum Beispiel war auch in Deutschland die Arbeitslosigkeit auf eine Zahl von fünf Millionen Arbeitslosen angestiegen, bevor die Bereitschaft vorhanden war, Strukturreformen durchzusetzen. Meine Schlussfolgerung ist also: Wenn Europa heute in einer schwierigen Situation ist, müssen wir heute Strukturreformen durchführen, damit wir morgen besser leben können.”

Quelle:http://www.nachdenkseiten.de/?p=15967#more-15967]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu passt diese Passage aus den NachDenkSeiten:</p>
<p>[...] Angela Merkels Strategie ist das, was Naomi Klein in ihrem gleichnamigen Buch als „Schock-Strategie“ bezeichnet hat – das Ausnutzen einer Katastrophe, um Reformen durchzudrücken, die weder vom Volk noch von den Volksvertretern so gewollt sind. In Davos spricht sie diesbezüglich ausnahmsweise sogar einmal Klartext:</p>
<p>    “Auf der anderen Seite ist die politische Erfahrung, dass für politische Strukturreformen oft Druck gebraucht wird. Zum Beispiel war auch in Deutschland die Arbeitslosigkeit auf eine Zahl von fünf Millionen Arbeitslosen angestiegen, bevor die Bereitschaft vorhanden war, Strukturreformen durchzusetzen. Meine Schlussfolgerung ist also: Wenn Europa heute in einer schwierigen Situation ist, müssen wir heute Strukturreformen durchführen, damit wir morgen besser leben können.”</p>
<p>Quelle:<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=15967#more-15967" rel="nofollow">http://www.nachdenkseiten.de/?p=15967#more-15967</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Asozialen sind unser Unglück von gerri</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3540&#038;cpage=1#comment-1208</link>
		<dc:creator>gerri</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:02:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Als „Asoziale“ wurden und werden teilweise bis heute insbesondere Bettler, Landstreicher, Obdachlose, Prostituierte, Zuhälter, Fürsorgeempfänger, Suchtkranke (z.B. Alkoholiker), Zigeuner und andere Unangepasste bezeichnet.&quot; so wikipedia
Also sind wir doch &quot;Unangepasste&quot; alle &quot;Asoziale&quot;! Jedenfalls schwimmen wir nicht im berühmten &quot;mainstream&quot; mit, sondern machen uns unsere &quot;subversiven&quot; Gedanken über unser Staatswesen. So gesehen bin ich gern ein &quot;Asi&quot;!!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Als „Asoziale“ wurden und werden teilweise bis heute insbesondere Bettler, Landstreicher, Obdachlose, Prostituierte, Zuhälter, Fürsorgeempfänger, Suchtkranke (z.B. Alkoholiker), Zigeuner und andere Unangepasste bezeichnet.&#8221; so wikipedia<br />
Also sind wir doch &#8220;Unangepasste&#8221; alle &#8220;Asoziale&#8221;! Jedenfalls schwimmen wir nicht im berühmten &#8220;mainstream&#8221; mit, sondern machen uns unsere &#8220;subversiven&#8221; Gedanken über unser Staatswesen. So gesehen bin ich gern ein &#8220;Asi&#8221;!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Asozialen sind unser Unglück von Aloysius</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3540&#038;cpage=1#comment-1185</link>
		<dc:creator>Aloysius</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 07:17:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Txxx666s Einwände sind auch von anderer Seite zu hören. Sie haben aber weder Hand noch Fuß. Die Kritik ist aus mehreren Gründen nicht stichhaltig.

1. Der Spott der Schüler bezieht sich auf eine gesellschaftliche Gruppe, die in der Polizeistatistik als »Asoziale« bezeichnet werden, nämlich Obdachlose und Arbeitslose. Allerdings ist den Schülern diese fachspezifische Terminologie in der Regel nicht bekannt.

Sie haben jedoch die fest gefügte Vorstellung, dass ein »Asozialer« nicht zu den Reichen und Schönen der Gesellschaft zählt, sondern gemeinhin als arm, ungebildet und chancenlos angesehen wird. Also als ein Mensch, der die Antithese ihres eigenen Lebensziels verkörpert, ein Mensch, auf den sich trefflich verächtlich herabblicken lässt. Denn gemeint ist zudem ein Mensch, der von der Politik und der gleichgeschalteten Propaganda unablässig als Faulenzer und Schmarotzer, der angeblich auf Kosten der »Fleißigen« ein angenehmes Leben führt, herabgewürdigt und beleidigt wird.

Ganz auf dieser Linie, benutzen Gymnasiasten seit vielen Jahren schon den Begriff »Assi«, um einen Mitmenschen mit der schlimmstmöglichen Beleidigung zu belegen – ähnlich der gebrüllten, als Beleidigung intendierten Bezeichnung »Jude« im Fußball-»Sport« für einen Spieler der jeweils gegnerischen Mannschaft. Es geht bei der Verwendung von »Assi« um nichts anderes als um Ausgrenzung, Herabwürdigung und Spott – dies die eine Parallele zum »Tausendjährigen Reich«.

Es ist schon ein starkes Stück, die Vorfälle als »wenig reflektierte Scherze« verharmlosen zu wollen. Leider ist Txxx666 nicht der einzige, der junge Erwachsene, die schon ein Jahr lang den Führerschein haben, die das Wahlrecht besitzen, die strafmündig nach dem Erwachsenenstrafrecht sind und reif genug, um bei einem Kriegseinsatz andere Menschen zu töten, als ahnungslos und naiv in Schutz nehmen will. Doch nach neun Jahren Geschichts-, Politik- und Deutschunterricht wissen die Abiturienten schon ganz genau, was sie tun. Die Aldi-Tüten sprechen Bände.

Alternativ hätten sie doch vom Wortsinn des Begriffs »Asoziale« ausgehen können, so wie sie es bei der Textanalyse im Deutschunterricht gelernt hatten, und wären dann möglicherweise bei den Konzernvorständen und Aufsichtsräten gelandet. Haben sie aber nicht.

2. Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Geschichtsresistenz zur Behauptung, man könne die in Rede stehenden Vorfälle nicht mit dem vergleichen, was im Dritten Reich geschah, wohl mit der unterschwelligen Botschaft, das Grauen sei damals so extrem gewesen, dass jeder Vergleich seine verbrecherische Einmaligkeit relativieren und mithin verharmlosen muss.

Einmal abgesehen von dieser Schlußstrichdenke – die Kritik geht auch deshalb ins Leere, weil der Vergleich im obigen Artikel sich gar nicht auf den Holocaust bezieht, sondern auf den Karnevalszug des Jahres 1934, und somit voll und ganz zutrifft. Denn der damalige Grad der Menschenfeindlichkeit ist von der sich heute konkretisierenden braunen Brutalität längst wieder erreicht: Zu den seit der Wiedervereinigung bis 2010 sage und schreibe 137 erschlagenen, zertretenen, erschossenen, verbrannten, ertränkten oder sonstwie getöteten Menschen (Tagesspiegel, FR, Die Zeit) müssen heute mindestens noch die Opfer der NSU-Morde hinzugezählt werden.

Gefördert werden diese Verbrechen von einer schnodderigen Ausgrenzungs-Mentalität in der heutigen Gesellschaft, die vom Verhalten der Abiturienten nicht klarer hätte umgesetzt werden können. Die Mottotage bzw. -wochen waren kein harmloser Spaß, sondern gelebte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. 

Bei der Verharmlosung fängt es an und hört bei den Naziverbrechen von heute noch lange nicht auf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Txxx666s Einwände sind auch von anderer Seite zu hören. Sie haben aber weder Hand noch Fuß. Die Kritik ist aus mehreren Gründen nicht stichhaltig.</p>
<p>1. Der Spott der Schüler bezieht sich auf eine gesellschaftliche Gruppe, die in der Polizeistatistik als »Asoziale« bezeichnet werden, nämlich Obdachlose und Arbeitslose. Allerdings ist den Schülern diese fachspezifische Terminologie in der Regel nicht bekannt.</p>
<p>Sie haben jedoch die fest gefügte Vorstellung, dass ein »Asozialer« nicht zu den Reichen und Schönen der Gesellschaft zählt, sondern gemeinhin als arm, ungebildet und chancenlos angesehen wird. Also als ein Mensch, der die Antithese ihres eigenen Lebensziels verkörpert, ein Mensch, auf den sich trefflich verächtlich herabblicken lässt. Denn gemeint ist zudem ein Mensch, der von der Politik und der gleichgeschalteten Propaganda unablässig als Faulenzer und Schmarotzer, der angeblich auf Kosten der »Fleißigen« ein angenehmes Leben führt, herabgewürdigt und beleidigt wird.</p>
<p>Ganz auf dieser Linie, benutzen Gymnasiasten seit vielen Jahren schon den Begriff »Assi«, um einen Mitmenschen mit der schlimmstmöglichen Beleidigung zu belegen – ähnlich der gebrüllten, als Beleidigung intendierten Bezeichnung »Jude« im Fußball-»Sport« für einen Spieler der jeweils gegnerischen Mannschaft. Es geht bei der Verwendung von »Assi« um nichts anderes als um Ausgrenzung, Herabwürdigung und Spott – dies die eine Parallele zum »Tausendjährigen Reich«.</p>
<p>Es ist schon ein starkes Stück, die Vorfälle als »wenig reflektierte Scherze« verharmlosen zu wollen. Leider ist Txxx666 nicht der einzige, der junge Erwachsene, die schon ein Jahr lang den Führerschein haben, die das Wahlrecht besitzen, die strafmündig nach dem Erwachsenenstrafrecht sind und reif genug, um bei einem Kriegseinsatz andere Menschen zu töten, als ahnungslos und naiv in Schutz nehmen will. Doch nach neun Jahren Geschichts-, Politik- und Deutschunterricht wissen die Abiturienten schon ganz genau, was sie tun. Die Aldi-Tüten sprechen Bände.</p>
<p>Alternativ hätten sie doch vom Wortsinn des Begriffs »Asoziale« ausgehen können, so wie sie es bei der Textanalyse im Deutschunterricht gelernt hatten, und wären dann möglicherweise bei den Konzernvorständen und Aufsichtsräten gelandet. Haben sie aber nicht.</p>
<p>2. Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Geschichtsresistenz zur Behauptung, man könne die in Rede stehenden Vorfälle nicht mit dem vergleichen, was im Dritten Reich geschah, wohl mit der unterschwelligen Botschaft, das Grauen sei damals so extrem gewesen, dass jeder Vergleich seine verbrecherische Einmaligkeit relativieren und mithin verharmlosen muss.</p>
<p>Einmal abgesehen von dieser Schlußstrichdenke – die Kritik geht auch deshalb ins Leere, weil der Vergleich im obigen Artikel sich gar nicht auf den Holocaust bezieht, sondern auf den Karnevalszug des Jahres 1934, und somit voll und ganz zutrifft. Denn der damalige Grad der Menschenfeindlichkeit ist von der sich heute konkretisierenden braunen Brutalität längst wieder erreicht: Zu den seit der Wiedervereinigung bis 2010 sage und schreibe 137 erschlagenen, zertretenen, erschossenen, verbrannten, ertränkten oder sonstwie getöteten Menschen (Tagesspiegel, FR, Die Zeit) müssen heute mindestens noch die Opfer der NSU-Morde hinzugezählt werden.</p>
<p>Gefördert werden diese Verbrechen von einer schnodderigen Ausgrenzungs-Mentalität in der heutigen Gesellschaft, die vom Verhalten der Abiturienten nicht klarer hätte umgesetzt werden können. Die Mottotage bzw. -wochen waren kein harmloser Spaß, sondern gelebte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. </p>
<p>Bei der Verharmlosung fängt es an und hört bei den Naziverbrechen von heute noch lange nicht auf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Krisenmanagement von Düssi</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3009&#038;cpage=1#comment-1182</link>
		<dc:creator>Düssi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 22:50:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei 3sat gabs grad diesen Beitrag über den Prozess in Luxemburg:
&lt;a href=&quot;http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&amp;mode=play&amp;obj=36269&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;3sat Mediathek&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=1cvGv4IpfEg&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;youtube&lt;/a&gt;

Auch &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/artikel/39/39086/1.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Telepolis&lt;/a&gt; verfolgt das Thema weiter:
&quot;Was zunächst lediglich nach einem inner-luxemburgischen Fall aussieht, hat sich schnell zu einem Prozess entwickelt, in dem das dunkle Kapitel der NATO-Geheimarmeen, die unter dem Namen Gladio oder Stay Behind bekannt wurden[...], neu in das Licht der Öffentlichkeit rückt.

Kramer, der immerhin unter Eid in Luxemburg ausgesagt hat, dass sein Vater, der Offizier der Bundeswehr, Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) und dazu noch in in das Netzwerk der NATO-Geheimarmeen eingebunden war, für das Attentat auf das Münchner Oktoberfest verantwortlich sei, rückt nun auch in das Interesse größerer deutscher Medien.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei 3sat gabs grad diesen Beitrag über den Prozess in Luxemburg:<br />
<a href="http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&#038;mode=play&#038;obj=36269" target="_blank" rel="nofollow">3sat Mediathek</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1cvGv4IpfEg" target="_blank" rel="nofollow">youtube</a></p>
<p>Auch <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/39/39086/1.html" target="_blank" rel="nofollow">Telepolis</a> verfolgt das Thema weiter:<br />
&#8220;Was zunächst lediglich nach einem inner-luxemburgischen Fall aussieht, hat sich schnell zu einem Prozess entwickelt, in dem das dunkle Kapitel der NATO-Geheimarmeen, die unter dem Namen Gladio oder Stay Behind bekannt wurden[...], neu in das Licht der Öffentlichkeit rückt.</p>
<p>Kramer, der immerhin unter Eid in Luxemburg ausgesagt hat, dass sein Vater, der Offizier der Bundeswehr, Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) und dazu noch in in das Netzwerk der NATO-Geheimarmeen eingebunden war, für das Attentat auf das Münchner Oktoberfest verantwortlich sei, rückt nun auch in das Interesse größerer deutscher Medien.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Helden von Jacobus Vox</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3757&#038;cpage=1#comment-1161</link>
		<dc:creator>Jacobus Vox</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 09:05:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, Talk-Shows sind Propaganda; leider will das kaum jemand glauben. So wie viele immer noch meinen, &quot;Bankberater&quot; oder &quot;Versicherungsberater&quot; würden einen tatsächlich wohmeinend beraten anstatt professionell übers Ohr zu hauen. In Wahrheit sind das Drücker, bestenfalls Verkäufer, die fürs übers-Ohr-Hauen bezahlt werden, also warum sollten sie dann ernsthaft beraten? Damit würden sie nur selbst Ärger kriegen (einem Freund von mir, der bei einer Bank arbeitet, und dabei trotzdem anständig bleiben will, erging es tatsächlich so!). Autoritäre Regime wie das unsrige brauchen wie im alten Rom Brot und Spiele. Im neuen Berlin gibt es aber nur noch Spiele; das Brot muss man sich inzwischen sogar schon selber mitbringen... Manche Talk-Shows erinnern mich schon bald an die &quot;2-Minuten-Hasssendungen&quot; des &quot;Großen Bruders&quot; aus dem Roman &quot;1984&quot;, falls das jemand kennt. - Und zu Frau Hannemann nochmal: Ich habe mich gerade selbst als Arbeitsvermittler bei einem JobCenter beworben und weiß gar nicht mehr, ob das wirklich so eine gute Idee war, denn ich möchte nicht in die gleiche ethische Zwickmühle kommen... Die Petition, auf die S.Kreft  dankenswerterweise hinwies, habe ich auch gleich unterzeichnet und weitergetwittert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Talk-Shows sind Propaganda; leider will das kaum jemand glauben. So wie viele immer noch meinen, &#8220;Bankberater&#8221; oder &#8220;Versicherungsberater&#8221; würden einen tatsächlich wohmeinend beraten anstatt professionell übers Ohr zu hauen. In Wahrheit sind das Drücker, bestenfalls Verkäufer, die fürs übers-Ohr-Hauen bezahlt werden, also warum sollten sie dann ernsthaft beraten? Damit würden sie nur selbst Ärger kriegen (einem Freund von mir, der bei einer Bank arbeitet, und dabei trotzdem anständig bleiben will, erging es tatsächlich so!). Autoritäre Regime wie das unsrige brauchen wie im alten Rom Brot und Spiele. Im neuen Berlin gibt es aber nur noch Spiele; das Brot muss man sich inzwischen sogar schon selber mitbringen&#8230; Manche Talk-Shows erinnern mich schon bald an die &#8220;2-Minuten-Hasssendungen&#8221; des &#8220;Großen Bruders&#8221; aus dem Roman &#8220;1984&#8243;, falls das jemand kennt. &#8211; Und zu Frau Hannemann nochmal: Ich habe mich gerade selbst als Arbeitsvermittler bei einem JobCenter beworben und weiß gar nicht mehr, ob das wirklich so eine gute Idee war, denn ich möchte nicht in die gleiche ethische Zwickmühle kommen&#8230; Die Petition, auf die S.Kreft  dankenswerterweise hinwies, habe ich auch gleich unterzeichnet und weitergetwittert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Helden von Aloysius</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3757&#038;cpage=1#comment-1158</link>
		<dc:creator>Aloysius</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 19:38:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3757#comment-1158</guid>
		<description><![CDATA[Talk-Shows sind keine Informationsveranstaltungen, sondern Unterhaltungssendungen, in denen politische Botschaften der PR-Propaganda unterschwellig vermittelt werden. Zum Beispiel durch Empfehlungen zur Auswahl der Teilnehmer und Briefing des Beifalldirigenten der aus dem Off die Zeichen zum Applaus gibt. In diesen Veranstaltungen darf Florida-Rolf dem gleichgeschalteten Publikum zum Fraß vorgeworfen werden, an einer Inge Hannemann würde es sich möglicherweise verschlucken und ersticken.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Talk-Shows sind keine Informationsveranstaltungen, sondern Unterhaltungssendungen, in denen politische Botschaften der PR-Propaganda unterschwellig vermittelt werden. Zum Beispiel durch Empfehlungen zur Auswahl der Teilnehmer und Briefing des Beifalldirigenten der aus dem Off die Zeichen zum Applaus gibt. In diesen Veranstaltungen darf Florida-Rolf dem gleichgeschalteten Publikum zum Fraß vorgeworfen werden, an einer Inge Hannemann würde es sich möglicherweise verschlucken und ersticken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Helden von Düssi</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3757&#038;cpage=1#comment-1157</link>
		<dc:creator>Düssi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 15:30:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3757#comment-1157</guid>
		<description><![CDATA[Ich auch. Solche Leute sollten mal in den Talk-Shows sitzen und dort eine Stimme kriegen, statt der üblichen Wahlkämpfer.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich auch. Solche Leute sollten mal in den Talk-Shows sitzen und dort eine Stimme kriegen, statt der üblichen Wahlkämpfer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Helden von Aloysius</title>
		<link>http://www.nachdenken-in-duesseldorf.de/?p=3757&#038;cpage=1#comment-1156</link>
		<dc:creator>Aloysius</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 15:52:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielen Dank, S.Kreft, für den Hinweis. Ich habe mich natürlich umgehend der Petition angeschlossen und bitte alle anderen Leser, das auch zu tun.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, S.Kreft, für den Hinweis. Ich habe mich natürlich umgehend der Petition angeschlossen und bitte alle anderen Leser, das auch zu tun.</p>
]]></content:encoded>
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